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  <title>GIZMOS</title>
  <link>http://www.techlogs.de/tech/blog/gizmos</link>
  <description> Spielzeug für große Kinder 
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  <pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:59:04 +0200</pubDate>
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    <item>
   <title>Die Androiden machen ernst</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Mit der Vorstellung&lt;/strong&gt; des &lt;a href=&quot;http://www.google.com/phone/&quot;&gt;Nexus One&lt;/a&gt; tritt Google nun auch in den Markt der Smartphone-Anbieter ein. Wie mittlerweile (fast) jedes Smartphone mit Touchscreen wird auch dieses als m&amp;ouml;glicher &amp;raquo;iPhone-Killer&amp;laquo; gehandelt. Und in der Tat stehen die Sterne f&amp;uuml;r das Nexus One so gut wie f&amp;uuml;r kein anderes Smartphone bisher. W&amp;auml;hrend der bisherige Hauptkonkurrent des iPhones, das Blackberry, nach wie vor auf Businesskunden ausgerichtet ist, hat das Nexus One ganz klar den Privatanwender und damit den Massenmarkt im Visier. Technisch gesehen ist das Nexus One zwar kein &amp;Uuml;berflieger, aber wie wir schon beim iPhone gelernt haben ist die Software der ausschlaggebende Faktor f&amp;uuml;r den Erfolg. Und gerade hier hat Google die Chance, kr&amp;auml;ftig zu&amp;nbsp;punkten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Viele Benutzer&lt;/strong&gt; sind bereits Kunden von Google und sind mit der Handhabung und den angebotenen Diensten bereits bestens vertraut. Nun erh&amp;auml;lt man die M&amp;ouml;glichkeit, die vertrauten Dienste wie Suche, E-Mail und Google Maps auch mobil zu nutzen und das mit einem Ger&amp;auml;t, welches vermutlich perfekt darauf abgestimmt ist. Man gibt sich damit zwar in die H&amp;auml;nde eines einzigen Anbieters - ein Argument, das oft auch gegen Apple und sein iPhone vorgebracht wird - aber auf dem Nexus l&amp;auml;uft ja Android, ein quelloffenes Betriebssystem. Zudem ist Google daf&amp;uuml;r bekannt, seine Dienste mehr oder weniger kostenlos an das Volk zu verteilen, ganz im Gegensatz zum Premiumanbieter Apple. Insofern spielt der gute Ruf von Google eventuell auch eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Schlie&amp;szlig;lich vertraut man dem Anbieter dabei auch viele pers&amp;ouml;nliche Daten an, die bei manchen lieber nicht in die falschen H&amp;auml;nde geraten sollten. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Weder Google&lt;/strong&gt; noch Apple sind jedoch in der Lage, s&amp;auml;mtliche Anwendungen zu liefern, nach denen das Volk lechzt. Bei den Zusatzanwendungen liegt der App Store von Apple zur Zeit noch vorne, allerdings stellt Android f&amp;uuml;r viele Entwickler eine attraktivere Plattform dar. Von der Vermarktungsseite gesehen ist die Bereitschaft, gute Anwendungen auch monet&amp;auml;r zu verg&amp;uuml;ten, wiederum bei den iPhone-Besitzern wahrscheinlich gr&amp;ouml;&amp;szlig;er. Hier k&amp;ouml;nnte sich eine Parallele zum Rechnermarkt entwickeln, wo die &amp;raquo;Linux-Frickler&amp;laquo; zwar innovativ und selbstbestimmt herausragende Anwendungen hervorbringen, ein kommerzieller Erfolg bei einer breiteren Masse jedoch eher in einem geschlossenen Markt stattfindet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Schlussendlich ist&lt;/strong&gt; das Nexus One auf jeden Fall eine Bereicherung f&amp;uuml;r den boomenden Smartphonemarkt. Google schn&amp;uuml;rt mit dem Nexus One ein schickes und attraktives Gesamtpaket f&amp;uuml;r den gemeinen Anwender und wird damit  zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten f&amp;uuml;r das iPhone. Wer denkt da noch an Windows Mobile... 
&lt;/p&gt;
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   <link>http://www.techlogs.de/tech/blog/gizmos/2010-01-08/die-androiden-machen-ernst</link>
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      <dc:creator>dirdjaja</dc:creator>
      
    <category>iPhone &amp; Co.</category>
         <pubDate>Fri, 08 Jan 2010 22:25:47 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Zeitschrift der Zukunft?</title>
   <description>
    &lt;div&gt;&lt;strong&gt;Wenn wir momentan an eReader und eBooks denken&lt;/strong&gt;, f&amp;auml;llt uns in der Regel Hardware von Amazon (Kindle) oder Sony (Ebook) ein, die statische Inhalte in S/W auf den Bildschirm bringen und das Auge nur durch reinen Text reizen. F&amp;uuml;r B&amp;uuml;cher mag das passend erscheinen, bei Magazinen und Tageszeitungen sieht das aber etwas anders aus. Hier wird mehr Interaktion mit dem Leser verlangt. Aber vielleicht ist das Printmedium gar nicht mehr so weit von seiner n&amp;auml;chsten (digitalen) Revolution entfernt, denn viele Ger&amp;uuml;chte ranken sich momentan um einen neuen eReader, der schon 2010 den Versuch starten k&amp;ouml;nnte Magazine in neu gestalteter Form auf ein tragbares Display zu bringen. Und wenn sich die Ger&amp;uuml;chte bewahrheiten, bringt die Hardware gleich millionenfach zahlungswillige Kundschaft f&amp;uuml;r die &amp;raquo;Printinhalte&amp;laquo; mit sich.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Die Rede ist von einem Tablet-Rechner&lt;/strong&gt; von Apple, der allerdings schon seit einiger Zeit herbeiorakelt wird. Wie auch damals beim iPhone, wei&amp;szlig; man, dass ein solches Ger&amp;auml;t in der Entwicklung ist, aber nicht in welche Richtung es Apple in den Markt dr&amp;uuml;ckt und wann es erscheinen wird. Und letztendlich ist es auch nicht allzu wichtig, ob das Ger&amp;auml;t von Apple oder einem anderen Hersteller kommt. Wichtiger w&amp;auml;re eher, dass sich die Kundschaft auf ein Ger&amp;auml;t einigen m&amp;ouml;chte und darauf das Konzept funktioniert gute Inhalte gegen einen fairen Preis einzutauschen. Damit der Kunde auf sein Papier verzichtet, muss der Download also einmal mehr einen Mehrwert bieten, um zum selben Preis wie das gedruckte Gegenst&amp;uuml;ck &amp;uuml;ber die Ladentheke zu wandern. Es reicht nicht aus, einfach nur ein PDF im Vollbildmodus auf einen Bildschirm zu legen und zu hoffen, dass die zahlende Kundschaft den Wert und die Vorz&amp;uuml;ge von Papier vergisst.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Wie das Aufpeppen der Inhalte&lt;/strong&gt; funktionieren k&amp;ouml;nnte &amp;ndash; und auch wie ein Tablet-Rechner von Apple aussehen k&amp;ouml;nnte &amp;ndash; zeigt Time Inc. mit der Zeitschrift &amp;raquo;Sports Illustrated&amp;laquo;. Hier entstand eine Konzeptstudie einer digitalen Zeitschrift mit Mehrwert, zu dem unter anderem Animationen, Interaktion, Sound und Video geh&amp;ouml;ren. Unbedingt sehenswert ist folgender Link mit dem Demovideo:&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://bit.ly/60OA6C&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://bit.ly/60OA6C&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Nach Sicht des Videos ist klar&lt;/strong&gt;, dass nicht nur das Lesen im Vordergrund steht, sondern dass die Zeitschrift als digitales Erlebnis verkauft wird. Der eReader ist zudem internetf&amp;auml;hig und integriert sich fast schon selbstverst&amp;auml;ndlich in soziale Netzwerke wie facebook und Twitter. Warum auch nicht, denn hier &amp;uuml;bernimmt der Leser nebenbei noch etwas kostenloses Marketing f&amp;uuml;r den Herausgeber, indem er beispielsweise seine Lieblingsartikel verbreitet. Im Vordergrund stehen nat&amp;uuml;rlich weiterhin die Inhalte der Zeitschrift, die als Grundger&amp;uuml;st aus der Printproduktion &amp;uuml;bernommen werden k&amp;ouml;nnen und durch die technischen M&amp;ouml;glichkeiten eines eReaders ausgebaut werden. Auch an die notwendigen Anzeigen hat man gedacht und bietet dem Anzeigenkunde einen Mehrwert durch Videos und Interaktion. Bleibt also noch die Frage, wie die Inhalte den Weg zum Leser finden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Und hier kommt Apple&lt;/strong&gt; wieder ins Spiel. Die Firma aus Cupertino verkauft bereits erfolgreich Musik, Filme, Fernsehsendungen, Spiele und Programme &amp;uuml;ber den iTunes Store und hat es bisher stets geschafft dies mit eigener Hardware (iPod, iPhone, AppleTV) und Software (iTunes) zu unterst&amp;uuml;tzen. Warum also nicht auch Zeitungen, Magazine, bzw. Printprodukte generell verkaufen? Der Vorteil f&amp;uuml;r die Verlage w&amp;auml;re ein riesiger Kundenstamm, den der iTunes Store mit sich bringt. Jeder, der zuvor Musik oder Videos bei Apple gekauft hat, h&amp;auml;tte automatisch auch Zugang zu den Magazinen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Dazu kommt, dass das iTunes-Publikum&lt;/strong&gt; durchaus bereit ist f&amp;uuml;r gut gemachte digitale Inhalte zu zahlen, was nicht nur der App Store f&amp;uuml;r das iPhone bereits bewiesen hat. Oft wird dieser Vorteil zwar etwas heruntergespielt, da man sich angeblich nur an die kauffreudigen Mac-Anwender richtet, die ohnehin zu viel Geld f&amp;uuml;r ihre Apple-Produkte ausgeben. Nicht vergessen darf man aber, dass der Gro&amp;szlig;teil der iTunes-Kunden mit einem Apple-Rechner nur wenig am Hut hat. Ein Gro&amp;szlig;teil der Eink&amp;auml;ufe wird von Windows-Rechnern aus get&amp;auml;tigt. Und dort geh&amp;ouml;ren dann auch 300 Euro-PCs auf einmal zu den zahlungsfreudigen Kunden. Au&amp;szlig;erdem kann es dem Verlag (und Apple) egal sein, wer genau nun das Geld ausgibt. Die Hauptsache w&amp;auml;re ja, das es &amp;uuml;berhaupt gemacht wird und das das Angebot existiert.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Was also fehlt ist die passende Hardware&lt;/strong&gt; zum mobilen Lesen, die als Gadget das ber&amp;uuml;hmte &amp;raquo;will ich unbedingt haben&amp;laquo; in den K&amp;ouml;pfen ausl&amp;ouml;st und deren Software m&amp;ouml;glichst einfach und benutzbar ist. Jeder, der dann die H&amp;uuml;rde nimmt und sich das Ger&amp;auml;t kauft, wird folglich auch l&amp;auml;ngerfristig an den Inhalten im iTunes Store interessiert sein und vermutlich auch mehr und mehr Lesestoff auf diesem Weg konsumieren. Apple wird damit sicherlich nicht zum Retter der Verlage, zumal man auch in Cupertino haupts&amp;auml;chlich an gef&amp;uuml;llten Konten interessiert ist. Ein funktionierendes Modell Printinhalte auf ein digitales Medium umzubauen und daf&amp;uuml;r auch entsprechendes Geld zu verlangen, sollte aber durchaus &amp;uuml;ber den iTunes Store funktionieren. Und ein Ausblick auf die Zeitschrift der Zukunft ist es allemal.&lt;/div&gt;
   </description>
   <link>http://www.techlogs.de/tech/blog/gizmos/2009-12-24/zeitschrift-der-zukunft</link>
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      <dc:creator>grove</dc:creator>
      
    <category>Netzbetrieb</category>
         <pubDate>Thu, 24 Dec 2009 09:21:10 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Digitale Entwertung</title>
   <description>
    &lt;img src=&quot;http://www.techlogs.de/tech/gallery/3/itunes_screenshot.jpg&quot; alt=&quot;Screenshot aus dem Apple iTunes Store&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Medienindustrie hat momentan eine klare Aussage&lt;/strong&gt; was die Zukunft der Distributionswege ihrer Inhalte betrifft. Geht es nach den Pl&amp;auml;nen vieler gro&amp;szlig;er Content-Lieferanten sollen im Lauf der n&amp;auml;chsten zehn Jahren die physischen Datentr&amp;auml;ger komplett abgel&amp;ouml;st werden, was vor allem die Film- und Spieleindustrie momentan massiv besch&amp;auml;ftigt. Schon voll im Gange ist die Digitalisierung der Medien im Bereich Musik, auch wenn man sich hier mehr oder weniger unfreiwillig den neuen Konzepten von Apple und Co. hingeben musste und auch heute noch nicht besonders froh &amp;uuml;ber die (angeblich viel zu g&amp;uuml;nstige) Preisgestaltung eines digitalen Musikalbums ist, verglichen mit einer CD im Laden. Und auch der Verkauf von einzelnen Songs aus einem Album ist der Musikindustrie immer noch ein Dorn im Auge, f&amp;uuml;r den K&amp;auml;ufer aber ein &amp;uuml;beraus praktischer (und &amp;raquo;damals&amp;laquo; neuer) Mehrwert. Kaufe nur das, was du wirklich haben willst. &amp;raquo;Kollateralk&amp;auml;ufe&amp;laquo; ausgeschlossen.
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Bei Filmen und Spielen geht die Industrie&lt;/strong&gt; einen anderen &amp;ndash; man k&amp;ouml;nnte sagen vorbereiteteren Weg &amp;ndash; und setzt auf eine massiv vorangetriebene Umerziehung der K&amp;auml;ufer. Anders als bei Musikinhalten bekommt der Kunde beim Download von aktuellen Filmen und Spielen zun&amp;auml;chst kaum Vorteile geboten, was &amp;uuml;brigens auch oftmals im Verlagsumfeld der Fall ist, wenn das PDF der Printproduktion als &amp;raquo;Online-Zeitung&amp;laquo; zum Magazinpreis im Netz landet. Aber picken wir uns besser das Beispiel Filmindustrie heraus, da momentan ein Video on Demand-Dienst nach dem n&amp;auml;chsten aus dem Boden gestampft wird. Videoload, Videobuster, iTunes, Netflix, Maxdome, T-Home oder die integrierten Spielfilm-Shops in einer PlayStation 3 oder Xbox 360 laden zum Leihen und Kaufen von Spielfilmen ein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Alle diese Dienste haben etwas gemeinsam&lt;/strong&gt;, wenn es um den Kauf von aktuellen Spielfilmen geht. Sie bieten zun&amp;auml;chst keinen Mehrwert gegen&amp;uuml;ber einer DVD oder Blu-ray, die es im n&amp;auml;chsten Elektronikmarkt zu kaufen gibt. Aktuelle Spielfilme kosten als Download in der Regel um die 12-15 Euro. Daf&amp;uuml;r bekomme ich eine ca. ein bis zwei Gigabyte gro&amp;szlig;e Datei angeboten, die ich auf meine Festplatte runterladen darf. Damit geh&amp;ouml;rt der Film zwar zun&amp;auml;chst mir, aber noch lange nicht so wie eine gekaufte DVD/Blu-ray mir geh&amp;ouml;rt. Der Kopierschutz im Download kann mir beispielsweise das Abspielen der Videodatei in einem bestimmten Programm verbieten. Verglichen mit einer DVD w&amp;auml;re das in etwa so, als w&amp;uuml;rde man mir vorschreiben das ich die gekaufte Scheibe nur in DVD-Playern Der Marke XY abspielen d&amp;uuml;rfte. Bei der DVD undenkbar, beim Download schon lange Realit&amp;auml;t.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Ebenfalls hinf&amp;auml;llig bei Downloads&lt;/strong&gt;, oder nur relativ kompliziert durchf&amp;uuml;hrbar, ist die M&amp;ouml;glichkeit einen Film oder ein Spiel zu verleihen. Somit wird der Gebrauchtmarkt durch eine rein digitale Distribution inklusive DRM mehr oder weniger verschwinden, bzw. in einen Schwarzmarkt abwandern m&amp;uuml;ssen, der dann wieder rechtlich gesehen aus Raubkopien besteht. Aus Sicht der Content-Lieferanten ein kluger Schachzug. Ein Filmdownload hat momentan f&amp;uuml;r den Endkunden also fast nur Nachteile. Er ist meist teurer als eine DVD, im Bereich Film ist die Qualit&amp;auml;t bei Bild und Ton meist schlechter als auf dem physischen Medium und der Benutzer muss sich mit zus&amp;auml;tzlichen Kopierschutzma&amp;szlig;nahmen und Einschr&amp;auml;nkungen auseinandersetzen. Beim Beispiel Filmdownload zahle ich also mehr f&amp;uuml;r weniger. Warum sollte das Konzept also Erfolg haben?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Der Mehrwert besteht momentan rein im Distributionsweg&lt;/strong&gt;, f&amp;uuml;r den die K&amp;auml;ufer auch eine Art &amp;raquo;digitale Entwertung&amp;laquo; ihres Produktes in Kauf nehmen. Und das scheint auch der Deal zwischen Anbieter und K&amp;auml;ufer zu sein. Das hier, jetzt und sofort ist entscheidend und das die Wunschinhalte somit jederzeit abrufbar sind. Wobei das sofort noch stark abh&amp;auml;ngig von der Geschwindigkeit der eigenen Internetverbindung bleibt. Die Spieleindustrie hat es bei der Umerziehung etwas leichter. Denn anders als bei Filmen ist ein Spiele-Download nicht qualitativ schlechter als die Version im Laden, weswegen man es hier auch einfacher hat die gleichen Preise f&amp;uuml;r einen Download zu verlangen. Aber auch hier zahlt man das selbe (oder mehr) f&amp;uuml;r weniger Rechte am Produkt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Aber es scheint zu funktionieren.&lt;/strong&gt; Die digital vertriebenen Spiele lassen sich trotz den Nachteilen gut verkaufen und werden vom Hersteller entsprechend gef&amp;ouml;rdert und beworben, da mit rein digitalen Vertriebswegen auch h&amp;ouml;here Margen zu erwarten sind. Paradebeispiel ist Apples App Store. Hier sind die Preise der Spiele so gering (im Schnitt nur 1-3 Euro), dass sich niemand um den Wiederverkaufswert der &amp;raquo;Wegwerfware&amp;laquo; k&amp;uuml;mmert. Au&amp;szlig;erdem gab es nie ein physisches Medium, weswegen der Wechsel von dort aus gar nicht erst vollzogen werden musste. Wenn das Spiel f&amp;uuml;r 79 Cent ein paar Stunden Spa&amp;szlig; bringt, hat es seinen Dienst bereits getan und ger&amp;auml;t ohnehin in Vergessenheit. &amp;Auml;hnliches versuchen Spielehersteller schon l&amp;auml;nger mit PC-Spielen und auch Sony will die Spiele f&amp;uuml;r die PlayStation Portable m&amp;ouml;glichst nach und nach auf den digitalen Vertrieb umstellen. Hier sieht die Sache aber schon wieder anders aus, denn wir reden &amp;uuml;ber Preise von 30 Euro und mehr, die ein aktuelles PSP- oder PC-Spiel in der Regel kostet. Und hier taucht dann vielleicht auch der Wunsch nach einem Wiederverkaufswert und der Verleihgedanke auf, den der Download aber in der Regel verbietet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Was bleibt sind die Nachteile des DRM&lt;/strong&gt;, dass das gekaufte Produkt noch nicht vollst&amp;auml;ndig dem Kunden geh&amp;ouml;rt und somit der Hersteller immer seinen Daumen auf dem Download beh&amp;auml;lt. Dazu kommt der Versuch den Download auf die selbe Stufe wie das physische Medium zu stellen und letzteren m&amp;ouml;glichst 1:1 zu ersetzen. 1:1 gilt nat&amp;uuml;rlich auch f&amp;uuml;r den Kaufpreis. Also ein v&amp;ouml;llig anderer Ausgangspunkt, als es mittlerweile bei gekauften Musikdownloads der Fall ist, die weitgehend DRM-frei sind. Auf lange Sicht betrachtet f&amp;uuml;hrt vielleicht kein Weg an der Digitalisierung der Distributionswege vorbei, aber man sollte den Lieferanten mehr auf die Finger schauen, da sich diese immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Einschnitte zu ihrem Vorteil erlauben und wir brav auch diesen &amp;raquo;Fortschritt&amp;laquo; mitmachen sollen.
&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://www.techlogs.de/tech/blog/gizmos/2009-12-03/digitale-entwertung</link>
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      <dc:creator>grove</dc:creator>
      
    <category>Netzbetrieb</category>
         <pubDate>Thu, 03 Dec 2009 13:07:23 +0100</pubDate>
   <source url="http://www.techlogs.de/tech/rss.php?blogId=3&amp;profile=rss20">GIZMOS</source>
     </item>
    <item>
   <title>Ein Sonnenblümchen fürs iPhone</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.techlogs.de/tech/gallery/3/ipetals.png&quot; /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Manchmal kommen&lt;/strong&gt; aus Japan richtig sinnvolle Helfer, die auch noch gut aussehen. Die &lt;a href=&quot;http://petitinvention.wordpress.com/2009/11/15/ipetals/&quot;&gt;iPetals&lt;/a&gt; erf&amp;uuml;llen sogar mehrere Funktionen: Ausgeklappt versorgen sie das iPhone mit Sonnenenergie, w&amp;auml;hrend sie zusammengeschoben als dekorativer Aufbewahrungsort f&amp;uuml;r das Smartphone dienen. Fehlt nur noch ein Distributor, der die Konzeptstudie produzieren und vermarkten will. Bei den Akkulaufzeiten des iPhone ist der Bedarf jedenfalls gegeben.
&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://www.techlogs.de/tech/blog/gizmos/2009-11-18/ein-sonnenbl-mchen-f-rs-iphone</link>
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      <dc:creator>dirdjaja</dc:creator>
      
    <category>iPhone &amp; Co.</category>
         <pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:09:24 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Die Weihnachtszeit naht</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.techlogs.de/tech/gallery/3/U825.jpg&quot; /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;... und damit&lt;/strong&gt; auch die Zeit der kleinen kitschigen Geschenke f&amp;uuml;r Gesch&amp;auml;ftspartner, Freunde und Kollegen. Was liegt da n&amp;auml;her, als passend zur Jahreszeit einen USB-Santa zu verschenken? Der dicke Bauch des roten Kollegen von &lt;a href=&quot;http://www.pqi.com.tw/&quot;&gt;PQI&lt;/a&gt; nimmt bis zu 16 GB auf und sorgt daf&amp;uuml;r, dass Santa nicht unkontrolliert durch den Kamin rutscht. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Leider wurde&lt;/strong&gt; der in limitierter St&amp;uuml;ckzahl erscheinende Gef&amp;auml;hrte noch nicht bei europ&amp;auml;ischen H&amp;auml;ndlern gesichtet, so dass man sich schnell noch einmal an den Gesch&amp;auml;ftskontakt aus Japan erinnern sollte, um sich vielleicht doch noch dieses Weihnachtsgadget zu sichern.
&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://www.techlogs.de/tech/blog/gizmos/2009-11-17/die-weihnachtszeit-naht</link>
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      <dc:creator>dirdjaja</dc:creator>
      
    <category>USB-Gadgets</category>
         <pubDate>Tue, 17 Nov 2009 22:33:09 +0100</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>DVDs mit Zukunft</title>
   <description>
    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.techlogs.de/tech/gallery/3/cranberry.jpg&quot; alt=&quot;Diamond Disc von Cranberry&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein kostspieliges Gadget&lt;/strong&gt; f&amp;uuml;r die Langzeitarchivierung von Daten ist die &amp;raquo;DiamonDisc&amp;laquo; von&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.cranberry.com/products.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Cranberry&lt;/a&gt;. Was vorschnell wie ein gew&amp;ouml;hnlicher externer DVD-Brenner aussieht, entpuppt sich als 4.995 US-Dollar teurer High-End-Brenner, dessen beschriebene Rohlinge bis zu 1.000 Jahre halten k&amp;ouml;nnen. 150 der speziellen Rohlinge liegen dem Paket gleich bei und bieten jeweils die gewohnten 4,7 GB Speicherkapazit&amp;auml;t.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Rohlinge&lt;/strong&gt; sind von UV-Strahlung relativ unbeeindruckt, widerstehen Temperaturen bis 80&amp;deg; Celsius und kommen mit einer besonders harten Beschichtung, weswegen auch ein spezieller Brenner zum Beschreiben der Medien notwendig ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer sich den Brenner nicht leisten m&amp;ouml;chte,&lt;/strong&gt; kann als Service des Herstellers auch Einzelexemplare ordern. Dazu l&amp;auml;dt man die eigenen Daten auf die Server von Cranberry hoch, die dann f&amp;uuml;r 34 US-Dollar das St&amp;uuml;ck auf die &amp;raquo;Wunderrohlinge&amp;laquo; gebrannt werden. Per Post kommt die DiamonDisc dann nach Hause.&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://www.techlogs.de/tech/blog/gizmos/2009-11-16/dvds-mit-zukunft</link>
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      <dc:creator>grove</dc:creator>
      
    <category>High-End</category>
         <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 16:04:51 +0100</pubDate>
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   <title>Nur ein Ping senden …</title>
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    &lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;img src=&quot;http://www.techlogs.de/tech/gallery/3/usb_uboot.jpg&quot; /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;USB-Sticks nehmen des &amp;Ouml;fteren&lt;/strong&gt; ungew&amp;ouml;hnliche Formen an. Wenn sich aber ein russisches Designteam der Aufgabe annimmt, kann das Ergebnis auch schon mal mit einem U-Boot enden. Der USB-Stick &amp;raquo;K95&amp;laquo; ist sebstverst&amp;auml;ndlich wasserdicht und stammt vom Designstudio ManWorksDesign. W&amp;auml;hrend die H&amp;uuml;lle noch viel verspricht, ist das Innere des Sticks leider kein ausgewachsenes U-Boot mehr.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Mit nur 1 oder 2 GB Speicherkapazit&amp;auml;t&lt;/strong&gt; und einer &amp;Uuml;bertragungsrate von knapp 8 MB/s, taugt das K95 nicht unbedingt f&amp;uuml;r die schnelle Datensicherung im gefluteten Serverraum. Bleibt also noch das Design und die Au&amp;szlig;enhaut in Rot, Gr&amp;uuml;n oder Wei&amp;szlig;, die den Stick interessant macht. Momentan handelt es sich allerdings noch um eine Konzeptstudie, weswegen der K95 nicht k&amp;auml;uflich zu erwerben ist. Aber was nicht ist &amp;hellip;&lt;/div&gt;
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   <link>http://www.techlogs.de/tech/blog/gizmos/2009-11-11/nur-ein-ping-senden</link>
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      <dc:creator>grove</dc:creator>
      
    <category>USB-Gadgets</category>
         <pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:19:10 +0100</pubDate>
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