techlogs Voelker spielt

Nachtrag: spielerisch spenden - das Ergebnis

25. Januar 2010, 20:17

Vor einer Woche hatte ich an dieser Stelle die Spendenaktion in den Social Games von Zynga vorgestellt. Die Aktion ist gelaufen und nun ist es doch ganz interessant mal zu kucken, was dabei heraus kam. Laut Inside Social Games kamen in dieser Woche verteilt über die Spiele FishVille, Mafia Wars, Zynga Poker und natürlich FarmVille immerhin 1,5 Mio. US-Dollar zusammen, die sich aus 300.000 Einzelspenden über je 5 US-Dollar zusammensetzen - so viel kostete der Erwerb von speziellen virtuellen Gütern mit denen gewissermaßen die Spende belohnt wurde. Zwei Drittel davon steuerte Branchenprimus FarmVille bei (das Sonderprodukt war übrigens der etwas skurril anmutende weiße Mais). Das Geld ging direkt an das World Food Program (WFP) der U.N.



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TheSixtyOne - Kombination von Spielelementen und dem Entdecken neuer Musik

21. Januar 2010, 16:29

Wer gerne Musik hört und gerne auch mal Neues kennen lernt, sollte sich unbedingt mal TheSixtyOne ansehen. Auf der Seite dreht sich alles rund um das spielerische Entdecken neuer Musik, der Siegeszug von Rollenspiel-Elementen setzt hier seinen weg fort. Nach dem Login in die minimalistisch gehaltene Benutzeroberfläche hat man verschiedene Möglichkeiten, neue Musik vorgespielt zu bekommen. Eher unbekannte Künstler, aber sehr gute Sachen dabei. Zu Beginn dürfen zehn Herzen, also "Likes" vergeben werden, mehr muss man sich verdienen. 

Außerdem werden Aufgaben gestellt, z.B. "Subscribe to three or more listeners whose musical tastes you like." Für das "Lösen" der Aufgabe gibt es dann ein paar Herzen und Reputationspunkte. Es lassen sich Playlists zusammen stellen, man kann anderen Usern followen und eine Verknüpfung zu last.fm existiert ebenso wie die klassischen Share-Funktionen. Gut, hier und da ist die Bedienbarkeit nicht wirklich intuitiv, aber das kann ja noch werden.

Ich habe den Dienst noch nicht ausführlich testen können, aber die Kombination von Spielelementen und dem Entdecken neuer Musik finde ich schon mal großartig. Es wird interessant sein zu sehen, ob ich mir irgendwann auch gegen Bares Herzen und Reputationspunkte werde kaufen können, das klassische Virtual-Goods-Konzept ließe sich hier gut adaptieren. Und als Entdeckungsplattform ist TheSixtyOne wohl auch für unbekannte Künstler noch mal einen Zacken interessanter als die Konkurrenz.

(via The Next Web)  



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Haiti - spielerisch spenden

18. Januar 2010, 13:16

Ich finde es ganz beeindruckend, wie die Erdbebenkatastrophe von Haiti derzeit insbesondere bei Social Games ausgeschlachtet wird. Marktführer Zynga bietet in seinen Spielen Mafia Wars, Zynga Poker und natürlich FarmVille die Möglichkeit, für die Opfer zu spenden. Bei FarmVille beispielsweise wird man beim Start sofort auf die Möglichkeit hingewiesen, weißen Mais für den Anbau auf der digitalen Farm zu kaufen, alle Einnahmen gehen direkt nach Haiti heißt es. Für 25 FarmVille-Dollar lässt sich das Gemüse freischalten, das sind umgerechnet fünf US-Dollar. Danach darf man eine Woche weißen Mais anbauen, der als Lockmittel besonders viel Gewinn und Erfahrungspunkte abwirft und niemals verdorrt, also auch spielerische Vorteile bietet.

Dass das nicht aus Menschenliebe heraus geschieht dürfte klar sein. Die Spendenbereitschaft der Menschen wird schlichtweg genutzt, um spielerisch die Online-Bezahlsysteme und den Kauf virtueller Güter einzuüben, die vielen noch suspekt sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere noch nie etwas bei FarmVille gekauft hat, nun aber, da eine Spende mit Spielspaß verknüpft werden kann, doch erstmals die Kreditkarte gezückt wird. Denn die Verbindung von Spende mit Spielelement hat ja auch noch den kleinen Vorteil, dass man sich nicht nur als Gutmensch fühlen, sondern gleichzeitig allen anderen zeigen kann, dass man gespendet hat. Und ich finde das nicht verwerflich. Für Organisationen, die auf Spenden angewiesen sind, kann es eine große Chance sein, mehr Gelder zu sammeln, wenn die Spende auf eine spielerische Art und Weise generiert werden kann. Ich habe auf jeden Fall meine Farm mit weißem Mais zugepflastert.

(Und wer nicht FarmVille spielt und trotzdem spenden mag: das geht auch beim Roten Kreuz über iTunes

Nachtrag: zum Ergebnis der Aktion habe ich hier gebloggt



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Die Chancen im Ende der Privatsphäre

11. Januar 2010, 13:07

Ein großer Aufreger der letzten Tage war die von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg getätigte Aussage, dass die Privatsphären-Änderungen, die kürzlich vorgenommen wurden, die Entwicklung der Gesellschaft wiederspiegelten, mithin Privatsphäre nicht mehr so wichtig sei. Konkret damit gemeint ist, dass nun von jedem Facebook-Mitglied Foto, Name, Geschlecht, Wohnort (aber nur die Stadt), Freundesliste, Gruppen und Seiten (bei denen man Fan ist) standardmäßig öffentlich angezeigt werden und Postings standardmäßig für alle sichtbar sind. Das Video dazu gibt es hier: (weiter)

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