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Die Androiden machen ernst

08. Januar 2010, 22:25

Mit der Vorstellung des Nexus One tritt Google nun auch in den Markt der Smartphone-Anbieter ein. Wie mittlerweile (fast) jedes Smartphone mit Touchscreen wird auch dieses als möglicher »iPhone-Killer« gehandelt. Und in der Tat stehen die Sterne für das Nexus One so gut wie für kein anderes Smartphone bisher. Während der bisherige Hauptkonkurrent des iPhones, das Blackberry, nach wie vor auf Businesskunden ausgerichtet ist, hat das Nexus One ganz klar den Privatanwender und damit den Massenmarkt im Visier. Technisch gesehen ist das Nexus One zwar kein Überflieger, aber wie wir schon beim iPhone gelernt haben ist die Software der ausschlaggebende Faktor für den Erfolg. Und gerade hier hat Google die Chance, kräftig zu punkten.

Viele Benutzer sind bereits Kunden von Google und sind mit der Handhabung und den angebotenen Diensten bereits bestens vertraut. Nun erhält man die Möglichkeit, die vertrauten Dienste wie Suche, E-Mail und Google Maps auch mobil zu nutzen und das mit einem Gerät, welches vermutlich perfekt darauf abgestimmt ist. Man gibt sich damit zwar in die Hände eines einzigen Anbieters - ein Argument, das oft auch gegen Apple und sein iPhone vorgebracht wird - aber auf dem Nexus läuft ja Android, ein quelloffenes Betriebssystem. Zudem ist Google dafür bekannt, seine Dienste mehr oder weniger kostenlos an das Volk zu verteilen, ganz im Gegensatz zum Premiumanbieter Apple. Insofern spielt der gute Ruf von Google eventuell auch eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Schließlich vertraut man dem Anbieter dabei auch viele persönliche Daten an, die bei manchen lieber nicht in die falschen Hände geraten sollten.

Weder Google noch Apple sind jedoch in der Lage, sämtliche Anwendungen zu liefern, nach denen das Volk lechzt. Bei den Zusatzanwendungen liegt der App Store von Apple zur Zeit noch vorne, allerdings stellt Android für viele Entwickler eine attraktivere Plattform dar. Von der Vermarktungsseite gesehen ist die Bereitschaft, gute Anwendungen auch monetär zu vergüten, wiederum bei den iPhone-Besitzern wahrscheinlich größer. Hier könnte sich eine Parallele zum Rechnermarkt entwickeln, wo die »Linux-Frickler« zwar innovativ und selbstbestimmt herausragende Anwendungen hervorbringen, ein kommerzieller Erfolg bei einer breiteren Masse jedoch eher in einem geschlossenen Markt stattfindet.

Schlussendlich ist das Nexus One auf jeden Fall eine Bereicherung für den boomenden Smartphonemarkt. Google schnürt mit dem Nexus One ein schickes und attraktives Gesamtpaket für den gemeinen Anwender und wird damit zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für das iPhone. Wer denkt da noch an Windows Mobile...



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Ein Sonnenblümchen fürs iPhone

18. November 2009, 19:09

Manchmal kommen aus Japan richtig sinnvolle Helfer, die auch noch gut aussehen. Die iPetals erfüllen sogar mehrere Funktionen: Ausgeklappt versorgen sie das iPhone mit Sonnenenergie, während sie zusammengeschoben als dekorativer Aufbewahrungsort für das Smartphone dienen. Fehlt nur noch ein Distributor, der die Konzeptstudie produzieren und vermarkten will. Bei den Akkulaufzeiten des iPhone ist der Bedarf jedenfalls gegeben.



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